Wirsingkohl als Salat

 

Leider habe ich kein Foto von diesem Salat gemacht und ebensowenig kann ich Maßangaben nennen. Es war ein Versuch, und der Salat hat so köstlich geschmeckt, dass ich ihn schon aufgegessen hatte - als mir einfiel, dass das durchaus ein erwähnenswertes Rezept sein könnte. Ich liebe Rohkost und denke jedes Mal: Gleich lacht mein Mikrobiom vor Freude, wenn ich ihm eine Runde Rainbow-Food in Rohformat nach unten schicke ;-)

 

1. Wirsingkohl in ganz hauchfeine Streifen schneiden

2. Chilischote in ganz hauchfeine Ringe schneiden (mir haben 6 Ringe gereicht, ich mag es scharf)

3. Koriander und glatte Petersilie ganz fein hacken

4. Eine halbe Möhre schälen und in schräge feine Scheiben schneiden

4. Eine Orange halbieren und eine Hälfte davon filetieren und in feine Streifen schneiden

5. Eine winzige Handvoll Meeresspargel (schmeckt salzig, daher maßvoll, gibt es mit Glück auf dem Wochenmarkt)

6. Salatkerne-Mix von Schneekoppe, Sorte "würzig" (nur ein bisschen für den Crunch und den Pep)

 

Diese Zutaten, bis auf die eine Hälfte der Orange, ergeben den Salat. 

 

Das Dressing besteht aus:

 

- Sojajoghurt natur; ich habe Sojade verwendet

- etwas Olivenöl

- eine Messerspitze Senf

- etwas Saft aus der halben Orange

- vegane Mayonnnaise (die beste überhaupt ist für mich die von Hellmann's)

- ein kleines bisschen (ca. 1 TL) Sojasahne (die zum Kochen, nicht zum Aufschlagen)

- 4-5 Tropfen Sojasauce

- Pfeffer, Zataar und Sumach

 

Achtung: Bei Sojasauce ist es empfehlenswert, auf die Zutaten zu schauen, nicht alle sind vegan. Ich kaufe meistens die von Alnatura oder Rewe Bio. Es gibt auch glutenfreie Sojasaucen. Meines Wissens am ehesten im Biomarkt.

 

Ich weiß, Zataar und Sumach hat nicht jede:r zu Hause. Ich liebe diese beiden Gewürze, für ihre geschmackliche Tiefe. Natürlich lassen sich die Gewürze und Kräuter beliebig variieren. Auch die Gemüsesorten im Salat. Vielleicht würden auch Granatapfelkerne gut dazu passen. Ich habe sie selten zu Hause, aber schmecken tun sie mir super.

 

Guten Appetit, lasst mich gern wissen, wie es euch geschmeckt hat!

Hummus

Es gibt im Internet sowie in Buchform so viele vegane Rezepte für jeden Geschmack, jeden Anlass und für jeden Grad von Kochbegabung. Deshalb finden sich hier ausschließlich Rezepte von Freunden und Bekannten oder selbst Probiertes. Und vor allem Unkompliziertes. Wie zum Beispiel Hummus in allen Variationen – zu Pellkartoffeln oder zum Dippen mit Brot oder Gemüse.

 

Und die Zubereitung ist so einfach.

 

Für eine gute Portion (ungefähr eine Milchkaffee-Schale voll) braucht es:

 

350 g gekochte Kichererbsen (z.B. von Alnatura im Glas, auch die Flüssigkeit)

3-4 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl

1-2 EL Zitronensaft 

1-2 EL Tahin

2-3 Zehen frischen Knoblauch

1-2 TL Salz

nach Belieben schwarzen Pfeffer

 

Und dann wird variiert. Köstlich schmeckt zusätzlich Cayennepfeffer. Natürlich geht auch jeder andere Pfeffer. Frische Chili oder Chili in Pulverform passen auch super und geben schön Schärfe. Dann noch Currypulver oder Cumin. Eins von beiden sollte dabei sein. Paprikapulver, edelsüß oder scharf, kommt auch gut. Gern auch frische Paprika, kleingeschnitten, frische Kräuter oder Rucola. Je nach Lust und Laune. Dann wird das Ganze mit dem Pürierstab in einem hohen Plastikgefäß püriert. Abschmecken. Und fertig.

Schnelles Brot

Für ein schnelles Brot braucht es lediglich vier Zutaten: Mehl, Backpulver, Salz und Wasser. Wer möchte, kann dann beliebig variieren und Oregano, Thymian, Pfeffer, Knoblauch oder auch klein gehackte Zwiebeln in den Teig geben. Hier die Mengenverhältnisse:

 

500 g Mehl

500 ml Wasser

1 Päckchen Reinweinstein-Backpulver

1 gehäufter TL Salz

 

Alles in eine Schüssel geben und mit Knethaken so lange verrühren, bis der Teig geschmeidig ist. Dann in eine gefettete Kuchenform (am besten Kastenform) geben und bei 200° mit Umluft für 35-45 Minuten in den Backofen. Rausholen, abkühlen lassen, aufessen.