Der Tangstedter Forst ist einer meiner kleinen Lieblingswälder. Ich habe ihn früher "Märchenwald" genannt, weil er bei besonderem Licht so eine märchenhafte Atmosphäre bekommen kann. Die Fotos
hier werden ihm nicht gerecht. Das Wetter war ziemlich durchwachsen, und der "Vibe" kam nicht in die Bilder. Das Schöne bei wechselhaftem Himmel: sehr wenig Leute unterwegs. Im Tangsteder Forst
ist sonst auch schon mal ein bisschen was los. Denn es gibt zum Einen dort einen riesigen, 180cm hoch eingezäunten Hundetummelplatz von fast 40.000 qm Fläche. Der Eingang befindet sich am
Glashütter Weg 115 und das Areal erstreckt sich tief in den Wald hinein. Zum Anderen gibt es auch etliche Reitwege. Aber ich habe es noch nie wirklich voll erlebt. Falls es das in Wäldern
überhaupt gibt. Meine Erfahrung ist, dass sich in Wäldern der "Verkehr" eigentlich generell sehr gut verläuft. Auch hier gibt es einen großen langen Parkplatz direkt am Glashütter Weg 115. Aber
Achtung: Dieser Weg in die Parkflächen hat richtig heftige Schlaglöcher, je weiter hinten man parkt (vom Hundetummelplatz aus betrachtet). Es gibt auch eine Parkbucht direkt an der Straße.
Ansonsten das Auto am besten weiter vorne auf dem benannten langen Parkplatz abstellen. Ob bzw. wie das Gebiet mit Öffis zu erreichen ist, dazu kann ich leider nichts sagen. Ich nennen bei allen
meinen Gassi-Routen nur die Parkmöglichkeiten/Anfahrten mit dem Pkw. Und nun zur Route oder den möglichen Routen.
Bisher habe ich jedes Mal auf dem großen Hauptweg neben dem Hundetummelplatz gestartet. Der verläuft quasi durch die Mitte des Tangstedter Forsts (bitte am besten aufs Navi schauen, um sich
einmal grob zu orientieren).
Der Forst ist von der Gesamtfläche eher klein und es lassen sich auch gut kleine Runden laufen aber ebenso kann man sich auch ohne Probleme 1-1,5 Stunden hier aufhalten, wenn man dafür immer mal
wieder Querwege nutzt und ein paar Schlangenlinien läuft. Ich bin heute zum ersten Mal ganz am Ende des langen Parkplatzes losgelaufen. Somit befand ich mich auf einem schmalen Weg, der quasi am
linken Rand des Gebiets geradeaus verlief. Diesen bin ich so lange weiter gelaufen, bis irgendwann eine Gabelung kam. Dort geht ein Weg nach links (der würde aber wieder im Bogen zur Hauptstraße
führen), einer nach rechts (der würde wieder zum Glashütter Weg führen) und einer mittig weiter geradeaus. Hier steht allerdings ein Schild, dass es sich um einen Reitweg handelt und dass aus
Sicherheitsgründen um getrennte Nutzung (Reitwege/Fußwege) gebeten wird. Ich habe diesen Weg dennoch eingeschlagen, weil ich mitten in der Woche vormittags unterwegs war und Lotti angeleint.
Diesem Weg sind wir wieder so lange gefolgt, bis er irgendwann eine Kurve nach rechts machte und wir auf dem großen Hauptweg landeten. Also weiter ein Stück auf dem Hauptweg. Und von da aus
lassen sich verschiedene Querwege nach links nehmen, später wieder nach rechts. Und vielleicht am Ende dann noch mal durch den Tummelplatz, wer es mag.
Übrigens kann man in diesem Wald im Herbst richtig gut Pilze finden. Wer sich auskennt, wird es gleich erkennen.
Die Hahnheide ist eine leicht hügelige Waldlandschaft in der Gemeinde Trittau in Schleswig-Holstein. Sie ist Teil der sogenannten Stormanschen Schweiz. Dieses Naturschutzgebiet ist richtig schön. Für mich ist es noch neu, und ich habe mich beim ersten Kennenlernen auf eine kleine Route beschränkt, da es relativ warm war und Lotti aufgrund von Läufigkeit etwas schlapp. Insgesamt bietet dieser Wald aber auch gut Schatten und es gibt ein großes Netz an guten Wegen durch die Hahnheide. Da ich mich manchmal beim ersten Lauf irgendwo auch gern mal verlaufe, habe ich mir meine Route so gelegt, dass ich gleich am Anfang den "Langen Otto" ansteuere, bevor mir am Ende noch die Puste ausgegangen wäre, wenn ich da erst nach zig Kilometern angekommen wäre 😜 Der "Lange Otto" ist ein 27 Meter hoher Aussichtsturm, der auf einer 99 Meter hohen Anhöhe steht. Angeblich kann man von ganz oben bei guter Sicht auch mal den Hamburger Fernsehturm erblicken. Es gute Sicht, aber wirklich etwas erkennen aus der Entfernung konnte ich nicht, außer natürlich den Wald 😉 Es gibt einen Wanderparkplatz. im Navi zu finden unter "Hahnheide Wanderparkplatz", das Parken ist kostenfrei. Der Weg dorthin ist im letzten Stück ziemlich holprig, Kopfsteinpflaster mit Bodenwelle. Dafür ist das dann auch das Erkennungszeichen für den richtigen Weg und das Ziel fast vor Augen. Wir haben vom Parkplatz aus den rechten Weg geradeaus genommen. Ich würde empfehlen, sich das Wegenetz im Navi anzuschauen. In der iPhone-Karte ist es gut zu erkennen. Kurz gesagt haben wir eine Route gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Und eins ist vielleicht wichtig, denn es ist uns auch dieses Mal tatsächlich gelungen, uns für 20 Minuten ungefähr zu verlaufen: Wer diesen Weg rechts vom Parkplatz nimmt und zum "Langen Otto" möchte, der/die nimmt bei der ersten kleinen Weggabelung den linken Weg. Und dann sagt das Navi, dass es bald wieder nach links rein geht. Hier Achtung: Da gibt es ZWEI Wege nach links, von denen der erste sehr gut zu sehen ist und der zweite ist ein bisschen versteckt, wenn man zu sehr auf sein Navi starrt und ein schmales Sichtfeld hat. Der erste Weg geht irgendwann den Berg HINAB. Daran erkennt ihr, dass ihr auf dem falschen Weg seid. Der zweite Linksabbieger-Weg ist schmaler und verläuft nach einer Weile etwas steiler nach oben zum "Langen Otto".
Nach dem Ausblick und Abstieg sind wir denselben Weg zurück gegangen und haben dann DANACH noch mal den ersten Linksabbieger-Weg genommen, um dann eine größere Linkskurve durch den Wald zum Auto zu drehen. Aber wie gesagt: Es gibt zig Wege und Möglichkeiten, sich dieses Areal zu erschließen. Wem es möglich ist, am besten unter der Woche. An Wochenenden mit gutem Wetter soll es schon recht frequentiert sein, auch von Radler:innen.
Der Weg um die Volksdorfer Teichwiesen ist eher eine kleine Runde, die total schön ist für zwischendurch am Tag oder eine gemütliche Abendrunde. Auch bei Jogger:innen ist sie sehr beliebt, denn
es geht ein ganz ebenmäßiger Sandweg einmal rund um das Naturschutzgebiet, das so schön eingebettet ist in diesen Stadtteil von Hamburg.
Ins Navi gebe ich "Beim großen Teich 2" ein. Das ist eine Wohn-/Spielstraße, in der kostenfrei geparkt werden kann. Und von dort geht es dann auch direkt los, die Straße weiter durch, die in der
Verlängerung dann auf den Rundweg führt. Ich gehe hier wieder gerne im Uhrzeigersinn herum, und wenn ich das ganz gemütlich mache und auch mal bei einer oder beiden Wasserstellen verweile, an
denen Lotti gern ein bisschen rumbutschert, dann bin ich insgesamt 45-50 Minuten unterwegs, bis wir zurück am Auto sind. Die Runde hat laut Netz nur 3km Gesamtlänge.
Wer die Strecke ausdehnen möchte, kann diese auch noch erweitern um das Gebiet weiter links von der hier rot umrandeten Runde. Auf Google Maps ist das gut zu sehen. Auch auf der
gegenüberliegenden Seite des Saseler Wegs, zwischen den beiden Wohngebieten, ist ein größeres Waldstück mit Wegen, die wir allerdings noch nicht kennen.
Tja, der Aufhänger war heute eigentlich, dass ich am Bramfelder See ein schönes Eis essen wollte. Denn es gibt dort einen richtig netten Eiswagen, der auch allerlei andere Kleinigkeiten anbietet und vegane Eissorten hat. Und im Sommer frische Erdbeeren, hmm. Ich wollte ein Foto von dem Wagen machen, komme am See an, und was sehe ich? NICHTS sehe ich. Leere an dem Platz, wo dieser Wagen üblicherweise wochentags ab 11h und am Wochenende ab 9h steht. Also kein Foto, dafür hier die Website des Eiswagens, auf der ihr alle Infos findet: www.eisamsee-hamburg.de. (Achtung, der Punkt nach dem "de" ist natürlich der Punkt des Satzendes, nicht der Webadresse ; )
Wenn ich zum Bramfelder See fahre, parke ich im Bräsigweg, möglichst weit unten, Richtung Fabriciusstraße. Fürs Navi wäre das zum Beispiel Bräsigweg 16. Ich komme in der Regel aus Richtung der
Bramfelder Chaussee und finde bisher jedes Mal einen Parkplatz auf der rechten Seite der Straße. Ganz entspannt, Wohngebiet, ohne Parkautomat oder Anwohnerparken. Von dort aus dann die Straße
runter, die Fabriciusstraße überqueren und auch den dann folgenden "Kreisverkehr". Ich nenne das mal so. Es ist letztlich nur ein asphaltierter Kreis mit selten Verkehr. Die Buslinie 177 fährt
hier und es gibt einen Eingang für Autofahrer zum Ohlsdorfer Friedhof. Beim Überqueren dieses Kreises leicht links halten, da gehts dann direkt mit dem Weg um den See los und selbiger ist auch
sichtbar. Und das übrigens während der gesamten Strecke um den See. Der Eiswagen steht auch genau hier am Start meiner Seerunde. Denn ich starte am liebsten mit Eis und laufe dann gegen den
Uhrzeigersinn um den See (neulich mit einer Freundin intensiv über "mit dem und gegen den Uhrzeigersinn debattiert, aber das führt jetzt zu weit). Die Strecke ist insgesamt relativ kurz, in
normalem Schritt-Tempo und ohne Pausen am Wasser für Lotti laufe ich 40 oder bummelig 45 Minuten. Der Gehweg gabelt sich an zwei Stellen der Strecke, führt aber jedes Mal wenig oder weiter später
wieder zusammen, also freie Wahl, Verlaufen unmöglich.
Durch den dichten Baumbestand ist es meist überwiegend angenehm schattig, durchsetzt von kurzen Strecken, die dann im Sommer auch voll in der Sonne sind. Es gibt, betrachtet von meinem Startpunkt
aus, nach etwa 15 Minuten eine kleine Holzbrücke über den See, über welche die Gesamtstrecke minimal abzukürzen ist. Ich laufe gerne um den ganzen See, vor allem auch, weil am "Kopfende" (von
meinem Startpunkt aus betrachtet) eine schöne Badestelle für Hunde ist. Aber Achtung: Es gibt viele Gänse am und auf dem See. Besonders am Beginn auf den Wiesen und beim Eiswagen. Und dann wieder
an besagter Badestelle. Da sie auch Nachwuchs haben, können die durchaus grantig werden. Ich lasse Lotti normalerweise am See frei laufen, außer, wenn Gänse in der Nähe sind. Die Atmosphäre ist
sehr beschaulich, und ich habe den Bramfelder See noch nie überfüllt erlebt. Es gibt zahlreiche Bänke rund um den See, auch einen Spielplatz (Hunde sind dort natürlich verboten). Und wer sich
dafür interessiert: Am Bramfelder See brütet eine der größten Graureiher-Kolonien Hamburgs. Dazu gibt es auch Infotafeln am See. Wenn man von meinem Startpunkt aus links herum laufen würde statt
rechts herum, würde man dort bald die Tafeln entdecken. Alles in allem ist die Runde um den Bramfelder See für mich persönlich eine total feine innerstädtische grüne Runde.
Einige richtig schöne Runden gibt es in Hummelsbüttel, der Alsterlauf bietet so viele Möglichkeiten. Ich parke sehr gern in der Minsbekkehre, eine winzig kleine Sackgasse, in der ich bisher auch jedes Mal einen Parkplatz hatte. Es ist ein Wohngebiet und ein Sträßchen, in dem auf einer Seite vor den Häusern kostenfrei geparkt werden kann. Die Straße runter zum Alsterwanderweg, und dann geht es rechts entlang, immer am Wasser weiter, bis der Weg nach einer ganzen Weile eine Linkskurve macht. Hier verläuft eine Holzbrücke über die Alster, und ein Blick nach links von der Brücke ist ziemlich schön. Dort liegt ein privates Anwesen mit einem Garten in Größe eines Parks und einer Schönheit, die beinahe den Mund offen stehen lässt. Wow. Über die Brücke weiter, und dann mal wieder scharf nach rechts und immer am Wasser weiter. Es gibt einige kleine Badestellen, die für Hunde ein echtes Vergnügen sind. An sehr heißen Tagen kommen hier etliche Hunde für eine kurze Abkühlung vorbei. Das Wasser ist mega erfrischend und so flach, dass auch die Hundehalter:innen gern mal ihre Füße und Waden baden. Den Weg gehe ich eine ganze Weile gradeaus, bis er sich wieder mal gabelt und die Möglichkeit besteht, im Winkel nach links schräg oben abzubiegen und somit oberhalb des Alsterlaufs durch den Wald zu spazieren. Wunderschön ist es hier oben, kühl, ruhig, ein bisschen wild und buschig. Es führt durchgehend ein Weg durch den Wald, und wer der roten Markierung folgt, wie sie unten im Foto zu sehen ist, landet am Ende des Waldweges wieder oberhalb der Holzbrücke. Auf dieser Runde bummele ich am liebsten gemütlich und bleibe auch mal länger mit Lotti am Wasser. Ohne Pausen dauert die Strecke ungefähr eine knappe bis Stunde. Mit Badepausen können das durchaus auch mal 1,5 Stunden werden.
Heute bin ich nach ewig langer Zeit mal wieder nach Rahlstedt gefahren für eine Route. Ich habe dort vor vielen Jahren gewohnt, und diese Runde habe ich durch eine Freundin kennengelernt. Als ich sie heute noch mal gelaufen bin, war ich mir unklar, ob sie es wert ist, hier aufgenommen zu werden. Welche Kriterien setze ich an? Und für wen lohnt sich die Strecke? Ich würde sagen, extra von weiter her dafür anreisen: nein. Aber wer in der Nähe wohnt und die Gegend noch nicht kennt, für die/den könnte die Strecke auf jeden Fall etwas sein. Zugegeben, die Wege sind wenig stimulierend. Und manchmal ist das ja auch genau das, was jemand gerade braucht. Eine ruhige Runde. Mit ausgesprochen wenig Begegnungen. Bei sehr gutem Wetter gibts einige Fahrradfahrende, die ich bisher als moderat fahrend und rücksichtsvoll erlebt habe, auch bei frei laufenden Hunden. Startpunkt ist hier für mich die Grundewaldstraße Nr. 249 (fürs Navi). Das ist eine Sackgasse mit einem Wendehammer und ein Wohngebiet, in dem es grundsätzlich freie Plätze gibt. Zehn bis zwanzig Meter weiter vom Ende der Straße beginnt auch schon Schleswig-Holstein. Die Strecke dauert insgesamt eine Dreiviertelstunde, wenn sie so gelaufen wird wie hier auf dem Foto eingezeichnet. Bei ganz normalem Schritt-Tempo und einer Schrittlänge von... ja, keine Ahnung, 60cm? Von dem Wendehammer aus rein in das Grünflächengebiet und erstmal gleich scharf rechts rein biegen. Am Ende dieses Weges gabelt er sich. Da dann einmal links gehen und kurz darauf, wo er sich wieder gabelt, nach rechts. Und weiter vorne des Weges wieder links. Und dann am Ende dieses Weges wieder scharf rechts. Nun befinden wir uns am Anfang der langen Geraden der unteren Hälfte von der rot gemalten 8, die hier auf dem letzten Foto zu sehen ist. Es ist dann ziemlich leicht, dem Weg einfach immer zu folgen und sich gedanklich daran zu halten, die Felder zu umrunden. Man kann diese Strecke auch ausdehnen und noch weitere Wiesen umlaufen. Zum Beispiel kurz vorm Ende der Runde, auf dem Foto im Bereich rechts der oberen Hälfte von der roten 8. Dort geht noch ein weiterer Weg direkt rechts ab. Hier lässt sich bei Belieben ein zusätzliches Feld gegen den Uhrzeigersinn umrunden und der Verlauf würde dann letztlich am Ausgangspunkt dieser Feld-und-Wiesen-Tour enden. War das verständlich? 😅
Eine total schöne kleine Runde von etwas über 4km kann man im Fischbektal drehen und dabei die ganze Zeit auf der flachen Ebene bleiben. Auch hier gibt es die Möglichkeit, jegliche Querwege seitlich nach oben zu nehmen. Aber an manchen Tagen mag ich es richtig gern, einfach nur geradeaus zu laufen, ohne Hügel hinauf oder hinab. Es gibt einen kostenfreien Parkplatz, der befindet sich etwas versteckt in einer Ecke, wo sich die Straßen Hogenbrook und Schnuckendrift treffen. Vom Parkplatz aus verläuft ein Weg direkt rechts leicht ansteigend nach oben. Und es gibt einen, der geht vom Parkplatz so ganz geradeaus weg bzw. rein in die Heide. Und der ist es. Auf diesem Weg geht es die ganze Zeit geradeaus, etwas über 2km lang. Und die Landschaft finde ich jedes Mal wieder so schön und auch beruhigend. Besonders schön ist es hier, wenn die Sonne scheint, und ich mag es am liebsten morgens oder am frühen Abend. Aber natürlich kann man jederzeit dort wunderschön laufen, und wie überall in der Fischbeker Heide gibt es nur sehr wenig Begegnungen mit anderen Menschen und Hunden (die angeleint sind, Naturschutzgebiet). Also, der Weg geht immer geradeaus. Und wenn die Ebene zu Ende ist, dreht man dort auf Höhe der sogenannten "Fischbeker Glatze" (das ist eine Anhöhe in dem Gebiet, ein schöner Aussichtspunkt) dann einfach eine Linkskurve und geht parallel zum Hinweg auf der gegenüberliegenden Seite zurück. Man läuft also sozusagen ein gaaanz langes Rechteck, wenn ich es mal aus der Perspektive auf das Navi beschreibe. Ganz simpel, alles flach und superschön.
Der Kupferteich in Poppenbüttel ist so idyllisch gelegen. Auch hier gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz. Der wiederum ist ein bisschen versteckt. Anfahrt mit dem Pkw über den Ohlendieksredder. Im Navi kann die Eingabe "Hundewiese Kupferteich" helfen. Der Parkplatz befindet sich Luftlinie etwas weiter rechts davon und ist in Karten-Apps auch markiert. Die Runde ist ganz klein, lässt sich aber auch gut verlängern. Bummelig um den See dauert es nur knapp 40 Minuten. Für zügige Läufer:innen eher 35 Minuten. Wer gern mit Hund ein bisschen am Wasser bleibt, braucht dann entsprechend länger. Ich gehe hier wieder im Uhrzeigersinn. Vom Parkplatz aus erst mal am Spielplatz vorbei, der sich links am Weg befindet. Und vorne am Wasser dann links rum und immer geradeaus bis zur ersten richtigen Weggabelung. Dort dann rechts entlang, über die kleine Holzbrücke rüber und weiter geradeaus, auch über die zweite kleine Brücke rüber. Dann geht es geradewegs durch ein friedliches Wiesengebiet (Naturschutz), und nach einer kleinen Weile kommt auf der rechten Seite die erste Badestelle. Hier werden auch gern mal Pferde getränkt oder im Sommer zur Abkühlung ins Wasser gelassen. Von der Badestelle aus gibt es unten am Wasser einen kleinen Weg, der weiterführt oder aber, die festere Version, wieder oberhalb wie zuvor den breiteren Sandweg. Von dieser ersten Badestelle führt auch ein kleiner Trampelpfad durchs Wasser hindurch zurück auf die andere Seite, wo die Rund begonnen hat. So ließe sich die Strecke nochmals verkürzen, falls nur Zeit für eine winzige Runde ist. Der obere breite Weg führt am Golfplatz Treudelberg vorbei und geht dann weiter vorne wieder rechts um die Kurve und auf die Zielgerade zurück zum Parkplatz durch dieses idyllische Waldstück. Und kurz bevor die Strecke wieder am Startpunkt angelangt ist, besteht nun noch die Möglichkeit auf Verlängerung. Nämlich indem der kleine Trampelpfad durch den Teich zur ersten Badestelle genommen wird. So kann man dann quasi eine 8 laufen und von der Badestelle aus wieder links zurück um den See laufen - auf der gleichen Strecke, auf der man die Route auch begonnen hat.
Eine der schönsten Runden, die ich auf gut Glück gefunden und wirklich sehr genossen haben. Der Salemer See und der Piper See. Insgesamt ein Rundweg von etwa 7,5 km. Ich habe in Salem beim Bootsverleih geparkt und bin dann im Uhrzeigersinn um den See gelaufen. Es geht anfangs durch den "Naturcampingplatz Salemer See" hindurch - das stimmt so. Es ist ein öffentlicher Spazier- und Wanderweg. Die Strecke verläuft überwiegend am Wasser, zwischendurch auf der gegenüberliegenden Seite vom Startpunkt etwas entfernt durch den Wald und an Feldern vorbei. Und dann endet die Runde für die letzten 500m bis zum Parkplatz im Wohngebiet bzw. an der Dorfstraße. Ich bin so wenig Menschen begegnet, es war himmlisch, und das bei absolutem Traumwetter ☀️
Der Schmalsee bei Mölln ist wunderschön und das Einzige, was ein bisschen schade ist, ist, dass die Route einmal herum recht kurz ist. Da das Gelände etwas hügelig ist und weil es auch schön ist,
zwischendurch mal inne zu halten, sich auf eine Bank zu setzen und die Atmosphäre und den Ausblick zu genießen, lässt sich das ein bisschen dehnen. Insgesamt hat der Weg nur etwa 3km. Wer möchte,
kann die Strecke um den angrenzenden Lütauer See erweitern. Allerdings wird die Route dann schon knackig lang mit etwa 9km. Und: Wer den Lütauer See umrunden möchte (der See ist ebenfalls total
schön und die Wege auch), geht allerdings auf einer Seeseite ein ganzes Stück an einer Hauptstraße entlang, bevor der Weg wieder im Waldbereich verläuft.
Wer erstmal den Schmalsee ansteuern möchte, kann ins Navi den Wildpark Uhlenkolk in Mölln eingeben. An diesem fährt man dann vorbei und folgt dem Straßenverlauf rechts hangabwärts bis zu einem
kostenfreien Parkplatz. Und von dort geht es direkt, wieder etwas hangabwärts, zu Fuß zum See. Ich gehe grundsätzlich am liebsten im Uhrzeigersinn. Und wer ebenso startet, hat dann gleich am
Anfang die Aussicht wie auf dem ersten Bild hier. Ein wunderschöner Platz, dort steht auch eine Holzbank und es gibt dicke Steine direkt am Seeufer, auf denen ich, wenn es warm genug ist, total
gern sitze und die Libellen am Wasser beobachte. Wer also dann auf der linken Seeseite weiter auf dem Weg läuft, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem rechterhand eine Holzbrücke zu sehen
ist.
Hier entscheidet sich dann: Laufe ich weiter geradeaus und noch um den Lütauer See oder reicht mir die Runde um den Schmalsee? Dann heißt es, rechts abbiegen über die Holzbrücke und entlang des
Sees auf der anderen Seite zurück. Vor einigen Jahren wurde eine Teilstrecke, die direkt am Wasser entlangläuft, den Wildtieren geschenkt. Hier wird deshalb auf einem Hinweisschild darum gebeten,
den Weg, der oberhalb des Waldstücks verläuft, zu nehmen.
Das Schöne daran: Hier ist auch mehr Lichteinfall, und später geht es auch noch mal direkt runter ans Wasser.
Ich liebe die Runde um den Öjendorfer See seit vielen, vielen Jahren. Das Einzige, was wirklich sehr wichtig ist zu wissen: Dieser See und die unglaublich schönen, weiten Grünflächen drum herum
sind ein extrem beliebtes Ausflugsziel und auch Naherholungsort für Familien und große Grill-Fans. Für alle, die es gerne ruhiger haben, gilt es also, Uhrzeiten und Jahreszeiten gegen den Strom
zu nutzen. Am allerschönsten ist es dort sowieso am frühen Morgen. Bis spätestens 11h ist es grundsätzlich eher ruhig dort. Im Sommer heißt es: Je früher, desto besser. Im Herbst oder Winter ist
es auch tagsüber wunderschön und der See strahlt und die weiten Wiesen strahlen eine solche Ruhe und Frieden aus. Hunde dürfen hier ohne Leine laufen. Wer sich damit unbehaglich fühlt, dass
andere Hunde frei herum laufen, kann sich gut auf den Wegen statt auf den Wiesen bewegen, denn die Hundebegegnungen finden in erster Linie auf den Wiesen statt. Achtung, wenns geregnet hat oder
Morgentau zu erwarten ist. Ich bin dort schon mit Turnschuhen entlanggelaufen und habe es vergessen. Manchmal ist das Gras etwas höher, und am Ende meiner Runde hatte ich gefühlt den halben See
in den Schuhen. Die Wiesen haben meine Sohlen durchtränkt.
Es gibt drei Parkplätze rund um den See, die alle kostenfrei sind. Den größten Hauptparkplatz und einen zweiten kleineren erreicht man über den Barsbüttler Weg. Ein dritter mittelgroßer Parkplatz
befindet sich am Driftredder.
Der Start vom Hauptparkplatz ist sehr schön, allerdings nur, wenn wenig los ist. Ich gehe gern von dort los und starte über die Hauptwiese im Uhrzeigersinn um den See. Die gesamte Strecke führt
direkt am Wasser entlang. Und zwischendrin gibt es sogar eine schöne kleine Anhöhe, die komplett bewaldet ist. Das Gelände insgesamt ist so weitläufig, dass sich alle auch gut aus dem Weg gehen
können, wenn sie wollen. Und ebenso kann man natürlich auch mittendurch laufen. Entweder quer über die Wiesen oder eben dem sandigen Spazierweg um den See folgen. Eine gemütliche, bummelige Runde
dauert ungefähr eine Dreiviertel bis knappe Stunde, es sind etwas über 4km.
Auf der gegenüberliegenden Seite der großen Wiesen ist es waldig und eher schattig und überall gibt es gute Zugänge ins Wasser für die Hunde, die es mögen. Auf der Seite mit den großen
Liegewiesen wiederum gibt es auch zwei richtige Badestellen, und eine Mini-Bucht, die im Sommer auch gern von den Parkbesucher:innen genutzt werden. Der Öjendorfer See ist ein Badesee. Und
manchmal gehen auch im Winter Eisbadeleute dort hinein.
Die Fischbeker Heide habe ich erst in den vergangenen Jahren so richtig kennen und unglaublich lieben gelernt. Die Wege, die Weite, das traumhafte Licht zum Teil. Ob morgens, tagsüber oder
abends. Noch nie bin ich dort wirklich vielen Menschen begegnet. Okay, "viel" ist relativ, das ist mir klar. Ich komme ursprünglich mitten aus der Stadt, und wer mal bei gutem Wetter an der
Außenalster oder Elbe gelaufen ist, weiß, was echte Menschenmassen sind. Sowas gibt es in der Fischbeker Heide einfach nicht. Die Möglichkeiten an Routen sind nahezu unendlich und so
vielfältig.
Ich starte zum Beispiel total gern beim Fischbeker Segelflugplatz. Dort kann kostenlos geparkt werden, und obwohl der Parkplatz von der Größe her überschaubar ist, habe ich ihn noch nie voll
besetzt erlebt, was mir ein absolutes Rätsel ist. Das ganze Areal ist ein absoluter Traum und auch sehr leicht zu überblicken. Vom Parkplatz aus gehts direkt mitten rein in das Gebiet, und gleich
am Anfang gabeln sich Wege nach links, geradeaus, geradeaus und dann halb rechts hoch oder direkt am Anfang schon rechts. Dies ist die einzige Route, die ich grundsätzlich gegen den Uhrzeigersinn
gehe, weil ich sie so am schönsten finde. Ich nehme meistens den Weg direkt rechts oder geradeaus und dann halb rechts hoch (sofern kein Segelflug-Betrieb ist, denn dann ist dieser Weg gesperrt).
Und wenn ich direkt rechts gehe, zweigt von diesem Hauptweg nach unter 100m ein schmaler Pfad nach links oben ab. Wenn man dort oben angekommen ist, befindet man sich in dem Bereich, in dem
manchmal Segelflugbetrieb ist. Dort darf ganz normal spazieren gegangen werden bei nicht stattfindendem Flugverkehr (und falls dieser aktiv ist, kann der Bereich rechts umrundet werden). Von
diesem Plateau aus gibt es die Möglichkeit, erst einmal auf dem Hauptweg zu bleiben und nach ein paar Hundert Metern rechts abzubiegen und quasi eine Parallelroute zum Hauptweg durch den Wald zu
nehmen. Immer geradeaus, geographisch direkt neben der Wulmstorfer Heide (sichtbar gemacht durch einen Zaun, der beide Gebiete trennt) bis das Plateau irgendwann "zu Ende" ist. Bzw. fällt ab da
die Ebene ab und führt von dort zum tiefer gelegenen Fischbektal, welches auch wunderschön ist. An der Stelle können ambitionierte Leute auch runter ins Fischbektal wandern und später wieder auf
das Segelflug-Areal zurück kehren. Oder aber man bleibt die ganze Zeit auf dieser erhöhten Ebene und geht eine riesengroße Linksrunde "im Kreis" mit so vielen Bögen, wie gewünscht. Niemand kann
sich in diesem Gebiet verlaufen. Es ist alles sehr frei und offen und die Heide-Bereiche mit hohen Bäumen befinden sich umliegend und fassen das Gebiet ein. Wichtig: Die Fischbeker Heide ist
überall ein Naturschutzgebiet und Hunde sind generell an der Leine zu führen. Natürlich sind lange Schleppleinen möglich.
Die Lüneburger Heide ist eine meiner absoluten Lieblingsgegenden für ausgedehnte Spaziergänge. Ich kenne diese Gegend schon um die 30 Jahre und laufe dort immer noch genauso gerne wie beim ersten
Mal. Auch hier gibt es, wie in der Fischbeker Heide, unzählige Routen und auch viele Beschreibungen dazu im Netz. Meine Lieblingsroute beginnt in Sudermühlen - der Hof Sudermühlen ist übers Navi
zu finden. Dort befindet sich ein riesengroßer Parkplatz, der bei gutem Wetter und besonders an Wochenenden mit gutem Wetter sogar komplett voll sein kann.
Es wird am Parkplatz auf einem Hinweisschild um einen kleinen Beitrag fürs Parken gebeten inklusive Holzkasse. Von diesem Parkplatz geht es direkt über eine kleine Brücke am Hof Sudermühlen
vorbei, über ein wildes Bächlein. Und auch hier bieten sich gleich am Anfang wieder vier Wege an - links, geradeaus, schräg rechts und scharf rechts.
Meine Tour laufe ich hier wieder im Uhrzeigersinn, nehme den linken Weg, laufe diesen bis ans Ende durch und folge diesem Weg um die Kurve rechts. Dann geht es auf diesem Weg weiter immer auf dem
Hauptweg entlang, bis nach Undeloh. Rechts von diesem Weg befindet sich ein riesiges Gebiet, das man sich wie eine Art Parkour vorstellen kann. Würde man es von oben betrachten, könnte man sehen,
dass man hier sowohl einmal im riesigen Bogen drum herum laufen und auch jederzeit abkürzen kann, indem die Querwege genutzt und der "Kreis" verkürzt wird. Das nur als Hinweis zur Orientierung.
Das Schönste ist, bis nach Undeloh zu laufen, dort im Hotel Heiderose einzukehren (im Sommer sehr entspannt auf der großen Terrasse möglich für Kaffee und Kuchen, Pommes oder kühle Getränke. Im
Winter ist das etwas anders, denn wenn drinnen im Restaurant gegessen wird, dann nur gediegen und "richtig". Am Hotel Heiderose ist auch direkt der Dorfteich gelegen, total idyllisch, auch mit
Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Gut gestärkt geht es dann in der Rundtour weiter. Also wieder rein in die Heidelandschaft, rechts vom Hotel Heiderose (wenn man mit dem Rücken zum Haus steht und
wieder dort weggeht), allerdings Luftlinie schräg links hinein in das Gebiet statt auf demselben Weg zurück. Am besten dann mal aufs Navi schauen, um sich kurz zu orientieren. Hier habe ich
tatsächlich mal irrtümlich einen Weg eingeschlagen, der mich weiter weg geführt hat vom eigentlichen Weg rund um diese Ebene herum. Und auf einmal irrte ich an einem Feldweg entlang, im Regen.
Aber auch hier kann sich im Grunde niemand wirklich verlaufen. Vor allem mit dem Bild zur Orientierung im Sinn, dass im Kreis gelaufen wird. Im weitesten Sinne natürlich. Auf Google Maps ist das
Gebiet super zu erkennen. Vom Hof Sudermühlen bis zum Hotel Heiderose sind es etwas über 4km. Da die Wege sandig und auch hügelig sind, kann diese Strecke auch mal 1,5 Std. dauern. Gut zu wissen
bei der Planung, dass der Rückweg dann auch noch mal so lang oder etwas länger ist.