BÜCHER, DIE MIR GUT GEFALLEN HABEN

 

Diese Website wollte seinerzeit in erster Linie vegane Tipps bieten, daher sind hier weiter unten Kochbücher zu sehen. Inzwischen interessieren mich Kochbücher nur noch am Rande. Das letzte, das ich quergelesen habe und das ich klasse finde (nicht rein vegan, aber mit vielen veganen Rezepten) ist "SIMPLE" von Ottolenghi. Zora Klipp ist auch eine Köchin, die sehr köstlichen veganen Schmackofatz kreiert. Ansonsten gibt es in dieser Richtung so viel im Netz, und ganz besonders auf social media. Wenn ihr mehr zu veganen Rezepten erfahren wollt, googelt zum Beispiel einmal "vegane influencer food". Da kommen schon ein paar gute Ergebnisse heraus zum Beginnen und Stöbern.

Einatmen Ausatmen, Maxim Leo

Bei diesem Buch bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich es finde. Ich mag die Art zu schreiben von Maxim Leo gern und das Buch "Wir werden jung sein" von ihm hat mir sehr gefallen. Dieses hier ist: nett. Es läuft so dahin und plätschert wie ein leises Bächlein im Frühling oder weht wie eine leichte Brise. Es liest sich easy und gut durch, die Charaktere sind sympathisch, die Handlung läuft rund und nur an einer Stelle mit einem Hauch Länge, wie ich fand. Aber die Geschichte hinterlässt auch keinen Nachhall. Manchmal braucht es aber ja auch genau sowas: eine lockere Zerstreuung, ein bisschen good vibes für den Alltag, ein paar kleine Lebensweisheiten dazu. Wie ein Glückskeks.

Todland, Kim Faber und Janni Pedersen

Auch das hier ist ein richtig gut zu lesender Krimi. Das Journalistenpaar Faber und Pedersen hat eine Reihe geschrieben, der erste Band heißt "Winterland", der zweite "Todland" und der dritte "Blutland". Ich kannte die Reihe noch nicht und habe also in der Mitte der Reihe angefangen, was absolut funktioniert. Die Geschichte erstreckt sich über 550 Seiten und ich habe das Ganze ziemlich flott durchgelesen. Angenehme Charaktere, der Plot hatte niemals Längen. Ein super Buch für den Urlaub oder ein paar schöne, gemütliche Leseabende in Folge. Hinten auf dem Buchrücken steht "Hochspannung aus Dänemark!" Hochspannung war es für mich definitiv nicht, aber ein guter Fall.

Den Tod belauscht man nicht, Ninni Schulmann

Seit wir in der Nachbarschaft zwei brandneue und sehr gepflegte Glasvitrinen für Tauschbücher haben, schaue ich total gern beim Spaziergang mit Lotti dort vorbei, stelle gute, ausgelesene Bücher von mir hinein und habe schon einige Perlen in den Regalen entdeckt. So auch diesen Krimi hier. Für mich sind Krimis das ultimative Vergnügen und geben mir fast immer ein kleines Urlaubsgefühl beim Lesen. Auch mit diesem hier gelang das wieder. Ich würde ihn unter "easy reading" einordnen. Die Charaktere sind sympathisch, die Geschichte liest sich gut und - das ist natürlich absolut subjektv - für mich hatte diese Geschichte einen entspannten Lesefluss ohne Aufreger mit gern Dranbleiben. Natürlich passiert schon etwas in dem Plot und es geht um ein Kind. Also das als Triggerwarnung, falls es einer ist.

Die Macht der guten Gefühle, Barbara L. Fredrickson

Gerade fertig gelesen und sehr inspiriert davon. Dieses Buch hat nichts mit Büchern wie denen von Joseph Murphy, Napoleon Hill und wie sie alle heißen, die selbsternannten Feel-Good- und Motivationsgurus, gemein. Barbara  Fredrickson ist Professorin für Psychologie und Direktorin des labors für Positive Emotionen und Psychophysiologie an der University of North Carolina in Chapel Hill. Sie forscht über den Einfluss und die Wirksamkeit positiver Gefühle auf das menschliche Verhalten, die Psyche und die Gesundheit. Sie hat unzählige Studien und immer wieder neue Versuchsaufbauten etabliert. Und das, was sie erforscht und hier zusammengefasst hat, hat richtig Substanz, liest sich federleicht und macht hier und da Klick im Gehirm, Lust auf Veränderung und es schaltet sich irgendwie etwas um beim Lesen. Ich habe viel daraus mitgenommen. Es geht in die Tiefe und bleibt dabei angenehm zu lesen. Es ist ein Langstreckenbuch, wobei es sich auch gut in einzelnen Kapiteln lesen lässt. Dann kann man es wieder zur Seite legen, sacken lassen, später weiterlesen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und fühle mich bereichert.

Demon Copperhead, Barbara Kingsolver

Dieses Buch ist mir mehrfach begegnet. Zum ersten Mal 2024 als Hardcover in der Buchhandlung am Mühlenkamp, in die ich so gern reinschaue, wenn ich Zeit dafür habe. Ich kann ewig in Buchhandlungen verweilen, mir zig Klappentexte durchlesen, Cover fotografieren, damit ich mich später noch mal eingehender damit beschäftigen kann. Und eins von meinen Fotos war damals schon Demon Copperhead. Aus irgendeinem Grunde habe ich es nicht gelesen. Und es tauchte wieder vor mir auf, als ein Freund es mir aus der Rathauspassage mitbringen wollte. Ich war unschlüssig. Als ich es dann zum dritten Mal direkt vor meiner Nase hatte, reingestellt in eine nagelneue Tausch-Bücherbox, war klar, dass ich es jetzt mal lesen würde. Und es begeistert mich total. Demon kommt aus den schwierigsten Verhältnissen und er schlägt sich so unglaublich. Ich mag die Sprache des Buches absolut. Die Geschichte ist aus Demons Sicht geschrieben, sehr direkt, nahbar und so pur, ohne jeden Schnörkel. Eher mal etwas schnodderig, auf die angenehme Art. Das Buch hat 860 Seiten und ich genieße jede einzelne. Noch bin ich auf Seite 475 und werde nach dem Ende vielleicht noch etwas schreiben. Ich bin gespannt, wie sein Leben noch weitergeht.

 

Zwischenstand, 13. April 2026, Seite 625. Ich mag die Geschichte immer noch, aber werde deutlich langsamer beim Lesen, komme auch mal einen Tag gar nicht dazu. Das zeigt mir, dass mir ein bisschen die Luft ausgeht. Der Geschichte an sich eigentlich nicht, aber 860 Seiten sind schon eine Menge. Mal sehen, wie lange ich noch brauche. Heute mal wieder im Vorbeigehen tolle Bücher entdeckt, aber ich bin keine Parallel-Leserin, also erstmal Demon.

 

Finale, 15. April 2026, Seite 860. Ein geniales Buch, finde ich. Ein sehr hartes Leben wird darin beschrieben. Roh.

Ich denk nicht dran, Jo Failer

Dieses Buch hat mich sehr tief berührt. Jo Failer erzählt von seinem Leben, seit er mit Anfang 50 die Diagnose Früh-Demenz erhalten hat. Nachdem zuvor fälschlich Burn-out und Depressionen diagnostiziert worden waren. Schon viele Jahre vor der Diagnose Früh-Demenz hat er das Gefühl, dass irgendetwas nicht mehr stimmt. Dass sich leise und langsam etwas in ihm verschiebt. Er ist bis dahin in einem sehr lauten, schnellen Leben unterwegs als Journalist, Sportreporter und -moderator und später als selbständiger Fernsehproduzent, Gründer und Inhaber einer Kommunikationsagentur. Das Wort, das Schreiben, das ist sein Ding, und dieses Buch zeigt das auf jeder Seite. Jo Failer hat sich zur Aufgabe gemacht, dieser Krankheit ein Gesicht zu geben und sich damit öffentlich zu zeigen. Sein Buch ist von solcher Tiefe und Zärtlichkeit, von so präziser Beobachtungsgabe und Beschreibungskunst. Und es fasziniert mich auch noch, nachdem ich es gelesen habe, wie ihm dieses Werk gelungen ist. Das Sprachzentrum und jenes für das geschriebene Wort hält sich bei seiner Form von Demenz am längsten. Und daran hält er fest. Er hat, wie er in einer Talkshow berichtete, Jahre an dem Buch geschrieben. Immer dann, wenn es ging. Ein paar Sätze hier, ein Zusammenhang da. Manchmal nur ein einzelnes Wort, an das er am folgenden Tag wieder anknüpft. Er berichtet auch von der unendlichen Liebe zu seinen Kindern. Dieser Liebe und dieser Kraft darin, die ihn hier und jetzt hält.

Real Americans, Rachel Khong

Heute habe ich es zu Ende gelesen, und nach vielen, vielen Büchern in letzter Zeit, die mich alle überhaupt nicht erreicht haben, habe ich hier endlich mal wieder eine richtig schöne, komplexe Geschichte erlebt. Über den Inhalt möchte ich gar nicht groß schreiben, es gibt so viele Inhaltsangaben zu dem Buch. Natürlich auch Rezensionen. In erster Linie möchte ich hier für mich als Erinnerung sammeln, welche Bücher bei mir nachgeklungen haben. Das Buch ist in drei Teile geteilt, von denen ich den ersten am besten und den zweiten am zweitbesten fand. Beim dritten habe ich dann zum Teil etwas Längen empfunden, was natürlich sehr subjektiv ist - je nachdem, mit welchen Figuren sich Lesende am meisten identifizieren können. Was ich so unglaublich finde, ist, wie ein Mensch überhaupt eine so komplexe Story aufbauen und über eine so lange Zeitspanne diese Geschichte, den ganzen Bogen halten kann. Das Buch hat über 500 Seiten, und ich habe mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt. Die Autorin ist erst Anfang 30, ich kam übers Staunen kaum weg. Bei Büchern, die mir sehr gut gefallen haben, lese ich auch meistens die Danksagung und habe jedes Mal wieder Respekt davor, wie viele Menschen daran beteiligt sind, dass so ein Werk entstehen kann. Ein Buch, bei dem ich traurig bin, wenn es vorbei ist. Wäre es ein Film, würde ich bis zum Ende des Nachspanns bleiben. Und würde es eine Fortsetzung geben, würde ich sie auf jeden Fall lesen wollen. Allein dafür, noch etwas Zeit mit den Protagonist:innen zu verbringen und aus Neugier, wie es weitergehen könnte. Aber: Es ist alles erzählt.

Hallo, du Schöne, Ann Napolitano

Dieses Buch habe ich schon vor längerer Zeit gelesen. Die Geschichte ist so tiefgründig, so schön und auch so traurig zum Teil. Traurig schön. Ich habe jeden Moment des Lesens genossen und es hat mich insgesamt sehr berührt. Und noch ein weiteres Buch habe ich danach von ihr gelesen, "Der Morgen davor und das Leben danach", Daumen hoch.

Eine Frage der Chemie, Bonnie Garmus

Ein Buch, das ich vielleicht sogar noch einmal lesen würde, wenn etwas Zeit vergangen ist. Habe ich sehr genossen. Intelligent, charmant, witzig, warmherzig und kraftvoll. Die Protagonistin ist eine echte Heldin, emanzipiert, selbstbestimmt und ihrer Zeit weit voraus. Diese Frau und die ganze Geschichte waren ein richtiges Vergnügen.

Grüne Smoothies - die Energiebooster, Fern Green

Wer sich generell schon hingezogen fühlt zu grünen Smoothies, wird von diesem Buch bestimmt angetickert sein. Es hat etwas sehr Cleanes, Sortiertes, Aufgeräumtes. Daher gibt es hier etwas mehr Bilder, um den Eindruck zu vermitteln. Alles ist sehr klar gegliedert: Den Beginn macht eine kurze Einleitung über zwei  Seiten, dann werden die benötigten Küchengeräte Standmixer und Entsafter vorgestellt sowie die sogenannten grünen Supestars - Basilikum, Pak Choi, Kohl, Brokkoli, Staudensellerie, Grüne Paprikaschote, Mangold, Grünkohl, Löwenzahnblätter, Koriandergrün, Rucola, Spinat, Glatte Petersilie, Römersalat Minze, Brunnenkresse. Es folgt ein 7-Tage-Detoxplan und weiter gehts mit den Kapiteln ""Säfte", "Smoothies" und "Shots & Pflanzenmilch". Die Rezepte sind simpel die Zutaten werden entsaftet oder püriert. Das Buch ist recht schwer, ein Hardcover mit 160 Seiten, für 12,95 EUR.

Vielleicht wird es hier im Blog mal einen live-Bericht zum Detoxplan geben - 7 Tage Super-Greens, Popeye lebt! 

Free your food, Larissa Häsler

Clean Eating ist ein trendiger Begriff für etwas, das es schon lange gibt: den Ansatz, sich so natürlich wie möglich zu ernähren mit Nahrungsmitteln, die möglichst unverarbeitet, unbehandelt und frei von raffiniertem Zucker sind. Das nur mal in Kürze. Wer mehr über Clean Eating wissen möchte, findet im Internet zahlreiche Artikel dazu. Die Autorin Larissa Häsler studiert Oecotrophologie und hat eine Webseite (www.freeyourfood.de), begleitend zum Buch, auf der sie über das Buch hinaus Informationen und Rezeptideen postet. Das Buch hat ein Softcover, ist 230 Seiten stark und ein bunter Mix aus veganen Rezepten, die überwiegend einfach zuzubereiten sind. Die ersten 44 Seiten behandeln Themen wie "Warum vegan", "Basics zu Soja", "Kleine Warenkunde", "Küchenausstattung" und noch einige andere. Danach geht es weiter mit den Rezepten in den Kapiteln "Frühstücksideen", "Smoothies & Drinks", "Snacks, Suppen & Salate", "Hauptgerichte", "Süße Naschereien" und "Basics". Die Rezepte sind sehr gut verständlich, die Bilder sind ansprechend, und es wird deutlich, mit wie wenig Aufwand gesunde und auch das Auge glücklich machende Gerichte gezaubert werden können. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Gerichte kommt ein Hochleistungsmixer zum Einsatz. Fazit: Es gibt bestimmt originellere Gerichte, dafür bieten die hier beschriebenen einen super Einstieg auch für auf dem Gebiet der veganen Kochkünste eher Unerfahrene. Und das macht dann Spaß, wenn es gleich leicht losgehen kann. Das Buch kostet 19,80 EUR und ist das Geld auf jeden Fall wert. Viele schöne Impulse. Gerade auch für die Tage, an denen es mal zügig gehen soll und es frischt auch eigene Ideen wieder auf - "Ach ja, genau! Das kann ich ja auch mal wieder machen! Und das ist ja ganz einfach und geht ganz schnell, super, das mache ich heute!"

Vegan für Faule, Martin Kintrup

Was für ein geniales Buch aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Vegan für Faule ist genau das, wonach es aussieht: Ein Kochbuch mit Rezepten, die ganz leicht und meistens innerhalb einer halben Stunde zubereitet werden können. Absolut unaufwendig in jeder Hinsicht, mit Hinweisen, wo welche Lebensmittel leicht eingekauft werden können. Das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung über vegane Küche generell, bequeme Lebensmittel aus dem Supermarkt, bequeme Lebensmittel aus dem Drogeriemarkt und eine Erklärung, welche Lebensmittel wirklich pflanzlich sind und in welchen vermeintlich pflanzlichen sich Tierliches verstecken kann. Es folgen Rezepte fürs Frühstück, zum Thema Heimatküche, Mediterranes, Asiatisches & Orientalisches, Grillen, Desserts & Gebäck und Faule Menüs. Abgerundet wird das Ganze durch einen Einkaufszettel am Ende des Buches, der auch zum Download bereitsteht unter www.gu.de/kochenfuerfaule. Das Buch ist ein Softcover, hat 144 Seiten und kostet 14,99 €. Wenn Empfehlungen erlaubt sind: Tipp!

Raw Food!, Anat Fritz

RAW FOOD! von Anat Fritz ist ein sympathisches 159-Seiten-Buch mit festem Einband. Die Gerichte sind alle roh und vegan, und bis auf ein paar Zutaten, die vielleicht nur Rohköstler ganz selbstverständlich in der Küche haben, ist alles leicht zuzubereiten. Es gibt eine kleine Einleitung über vier Seiten zum Thema vegetarisch, vegan oder roh?, Nährstoffe und ein paar Worte über rohköstliches Leben im Allgemeinen. Das Buch ist eingeteilt in Frühstück & Smoothies, Salate, Snacks & Lunch sowie Desserts & Kuchen, und vor jedem Kapitel gibt es wiederum eine kleine Einleitung zum jeweiligen Thema auf zwei Seiten. Die Texte sind übersichtlich und freundlich, es gibt auf vielen Seiten kleine Tipps, die Fotos sind ansprechend und die Rezepte gut nachzuvollziehen. Auf den letzten Seiten des Buches gibt es eine Seite rohköstliche Küchentipps, vier Seiten rohköstliche Zutaten, und auf einer Seite sind nützliche Küchenhelfer beschrieben. Dazu ist zu sagen, dass Rohköstler einige Geräte benötigen wie Dörrgerät, Standmixer, Keimgerät, Küchenmaschine und Entsafter. Auch ohne diese Geräte lassen sich etliche Gerichte aus dem Buch zubereiten, und Einsteigern beziehungsweise Interessierten eröffnen sich viele neue Ideen. Auf jeden Fall heißt es Umdenken, was die Rohkostküche betrifft, denn viele Zutaten müssen vor der Verarbeitung stundenlang einweichen. Und ehrlich: Ohne Standmixer wird es wirklich schwierig.

Vegan, Zabert Sandmann

Das Kochbuch von Zabert Sandmann hat ein Softcover, 144 Seiten und kostet nur 4,95. Ein richtiges Arbeitsbuch, das auch gut direkt beim Kochen auf dem Küchentresen liegen kann zum Draufschauen. Im Aufgeklappten Einband finden sich vorne Step by Step Tipps & Tricks der Veggie-Küche und hinten ein paar allgemeine Worte zur veganen Küche und eine Vorstellung einiger Lebensmittel wie Gemüse, Tofu, Kräuter, Hülsenfrüchte, Pilze und Sojajoghurt. Nun ja. Für Einsteiger ist das super. Das Buch ist aufgeteilt in Vorspeisen & kleine Gerichte, Salate & Suppen, Nudeln, Reis & Co. und Desserts. Von der ersten bis zur letzten Seite finden sich Rezepte, und es sind unglaublich viele dabei, die spontan Lust auf Kochen machen. Alle Rezepte sind leicht verständlich und einfach zuzubereiten, und es gibt auf einigen Seiten zusätzliche Tipps zu den jeweiligen Rezepten. Das ist ein praktisches Buch.

Vegan vom Feinsten, Nicole Just | Martin Kintrup

Vegan vom Feinsten ist ein Hardcover mit 187 Seiten. Das Buch gliedert sich in Kalte Vorspeisen und Salate, Warme Vorspeisen und Suppen, Hauptgerichte, Desserts und ein Glossar (Was Sie über Agar-Agar, Margarine oder Tempeh schon immer wissen wollten). Bevor es losgeht mit den Rezepten, werden auf acht Seiten Würzmittel und Kräuter vorgestellt, das Räuchern im Topf beschrieben sowie die Zubereitung von Saucen, Pasten, Senf, Basis-Gemüsebrühe und einigen anderen erklärt. Am Ende des Buches, direkt vor dem Glossar, gibt es noch auf zwei Doppelseiten Tipps zum passenden Getränk sowie Menü-Zusammenstellungen. Das Buch ist insgesamt hochwertig aufgemacht, hübsche Seiten, hübsche Fotos. Einige Rezepte sind etwas aufwendiger. Irgendwie ist alles gut, und irgendwie fehlt trotzdem der Funke, der überspringt. Geschmäcker sind verschieden. Dieses hübsche Buch kostet EUR 24,99.