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  • Celia Kim

Was uns verbindet

Shilpi Somaya Gowda , KiWi Verlag






Das Buch "was uns verbindet" von Shilpi Somaya Gowda ist sicher eines der Highlights dieses Jahres für mich und eine Autorin auf die ich in der Zukunft achten werde. Ein Buch dessen Prolog auf einen Thriller schliessen lässt, das jedoch eine Familiengeschichte porträtiert die an Dramatick jedoch einem Thriller in nichts nachsteht, ausser dass es eben keine künstliche Spannung gibt.


Erzählt wird die Geschichte der Familie Orlander. Karina, Tochter von Keith und Jaya und Schwester von Prem ist die Hauptperson, doch es kommen immer wieder alle anderen Personen ebenfalls zu Wort und schildern ihre Sicht der Geschehnisse.

Die Orlanders sind eine glückliche Familie, die ganz alltägliche Probleme haben, bis zu dem Moment wo ein Schicksalsschlag alles verändert. Ab da gehen die Geschehnisse eigentlich erst los und wir verfolgen vor allem wie Karina mit diese Eriegnis umgeht. Sie wird zu einem Teenager der sich selbstverletzt und verzweifelt nach Halt sucht. Ihre Eltern versuchen auf ihre Art und Weise mit dem Schlag umzugehen und wir werden Zeugen, wie unterschiedlich Menschen versuchen Schicksalsschläge zu verkraften. Karina wird älter und geht auf die Universität. SIe ist eine erstklassige Studentin und man hat das Gefühl nun wird ja doch noch alles gut. Doch sie erleidet einen weiteren Schlag, der fast ein wenig vorhersehbar ist, im Nachhinein zumindest den angeschlagene Personen, werden oft ein weiteres Mal Opfer. Und dann kommt das tatsächlich krasseste, sie verfällt einem Guru. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und vielleicht wäre es wirklich vorhersehbar, wenn die Autorin nicht so wunderbar mitfühlend geschrieben hätte und man vor allem alles auf Grund der Historie nachvollziehen kann. Man versteht warum Karina abgleitet, warum sie die Gefahr nicht sieht, nicht sehen will.


Ein wirklich schönes Buch. RUhig, nicht reisserisch und doch werden viele hoch brisante Themen angesprochen und schonungslos verfolgt. Dabei schaft die Autorin es jedoch ohne den erhobenen Zeigefinger zu erzählen, sondern alle Personen nachvollziehbar und symphatisch zu halten.

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