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  • Celia Kim

Sophias Hoffnung-die Farben der Schönheit

Corina Bomann, Ullstein Verlag


Das dritte Buch ist gleichzeitig das erste in dieser Trillogie für mich, aber da es mir so gut gefallen hat, habe ich sofort die ersten Beiden bestellt und freue mich nun den Anfang nachzuholen. Das ist aber auch das tolle an diese Buch, es ist auch alleine sehr gut lesbar und man versteht gut wie und wo die Personen sind. Aber zurück zur Geschichte.

Es geht um Sophia die in New York in den 30ern lebt. Sie hat einen Mann Derren mit dem sie noch nicht verheiratet ist, kümmert sich um ihre kranke Freundin Henny und hat grade ihren Arbeitsplatz bei ELisabeth Arden gekündigt. Grad zu Anfang steigt man mit Sophia in die Geschichte ein, dass ihre beste Freundin bei ihr aufgetaucht ist und an Opiumsucht leidet. Sophia will ihrer Freundin natürlich helfen, dass sie wieder clean wird. Gleichzeitig lebt sie mit ihrem Verlobten zusammen und sucht einen neuen Job. Da sie bereits zuvor bei Helena Rubinstein gearbeitet hat, versucht sie es dort noch einmal und wird sogar mit offenen Armen empfangen und bekommt ihren Wunschjob, allerdigs mit einer Auflage, sie muss Wirtschaft studieren. Sophia hilft also ihrer Freundin, heiratet ihren Verlobten und studiert und als wäre das alles noch nicht genug, versucht sie auch noch den hohen Erwartungen ihrer Arbeitgeberin gerecht zu werden.

In die Geschichte verwoben ist ein mysterium um den Sohn von Sophia. Sie hat vor Jahren ein Kind geboren von dem sie nicht weiss, ob er lebt oder gestorben ist und diese Geschichte läuft immer neben her und fordert nach einer Lösung, was ist denn nun mit Sophias Sohn.

Mir hat das Buch sehr gefallen. In diesem Buch wird geschickt Geschichte und Fiktion verwoben und ich habe mehr als einmal Google konsultiert und geschaut, wie war des denn damals wirklich zwischen Helena Rubinstein und Elisabeth Arden. Das fand ich ganz spannend und ebenso auch die anderen Details, wie die Weltausstellung oder der Krieg.

Die Personen sind so lebensecht und sind auch nicht nur perfekt. Hier sind die Charaktere nicht nur schwarz und weiss, sondern machen Fehler und man fragt sich gerne auch einmal selbst, wie hätte ich das denn gemacht.

Das Buch ist so geschrieben, dass es sich einfach und schnell wegliest, vielleicht sogar zu schnell und lässt mich zurück mit dem Wunsch jetzt die anderen beiden Bücher auch zu lesen.

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